Hinter uns Schülern der Klasse G11 liegen fünf Tage voller Aufregung und Spannung, denn unsere Studienfahrt nach Amsterdam stand an. Im Zeitraum vom 23. März bis zum 27. März hatten wir die Chance, eine besondere europäische Metropole kennenzulernen. Doch unsere Reise barg auch einige Herausforderungen.
Auch wenn uns zunächst eine anstrengende Zugfahrt bevorstand, freuten wir uns darauf, den monotonen Schulalltag hinter uns zu lassen und gemeinsam neues Terrain zu erkunden. Von Stavenhagen über Pasewalk ging es zunächst nach Berlin. Schließlich fuhren wir vom Berliner Hauptbahnhof weiter bis nach Amsterdam. Trotz der zehnstündigen Fahrt und des anschließenden Fußmarsches ins Hostel erreichten wir schließlich die Hauptstadt der Niederlande. Für den Montag waren keine weiteren Aktivitäten geplant.
Nach einem landestypischen Frühstück im Hostel brachen wir am Dienstag zu unseren Museumsbesuchen auf. Während eine Hälfte der Klasse mit unserem Tutor Herrn Dreher das bewundernswerte Leben Vincent van Goghs und seine beeindruckenden Kunstwerke im Van-Gogh-Museum bestaunte, besuchte die andere Hälfte mit Frau Mahncke das Rijksmuseum. Dort luden zahlreiche Kunstwerke aus verschiedensten Epochen – auch aus der Gegenwart – zum Verweilen ein. Nach etwas Freizeit zur eigenen Stadterkundung stiegen wir gemeinsam in ein Boot und unternahmen eine einstündige Grachtenfahrt durch das Kanalsystem Amsterdams. Dabei erfuhren wir von unserem gut gelaunten Kapitän interessante Details über verschiedene Sehenswürdigkeiten. Mit einem wohlschmeckenden Abendessen im Hard Rock Café ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Der Mittwoch begann für uns mit grauem Wetter – der ideale Tag für eine Stadtführung durch die zehntnachhaltigste Stadt der Welt. Ebenso wie wir trotzten auch unsere engagierten Stadtführer dem stürmischen Wetter. Anhand der Kriterien Transport, Tourismus und Wohnen erklärten uns die beiden Studenten, warum Amsterdam als besonders nachhaltig gilt. Das Wetter besserte sich im Laufe des Tages nur wenig, doch unser Programm ging weiter. Das nächste Ziel sorgte jedoch für bessere Stimmung: Auf der Aussichtsplattform A’DAM Lookout schufen wir viele schöne Erinnerungen und hielten diese mit unseren Kameras fest. Vor allem der beeindruckende Blick über die Stadt wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Auch wenn das Wetter am Donnerstag erneut wenig Sonne versprach, freuten wir uns sehr, denn der Tag stand uns zur freien Verfügung. Viele von uns nutzten die Zeit, um Souvenirs für Familie und Freunde zu kaufen. Auch der Vondelpark mit seinen schönen Gartenanlagen und der vielfältigen Vogelwelt lud zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Unsere Lehrer verbrachten ebenfalls einen schönen Tag im Schifffahrtsmuseum.
So erreichten wir schließlich das Ende unserer erlebnisreichen Reise in die wunderschöne Stadt Amsterdam. Diese Studienfahrt wird für uns ein unvergessliches Abenteuer bleiben – und noch lange werden wir uns mit einem Lächeln daran zurückerinnern.
Leokadia Klockziem, G11










