Wie viele von euch wissen, verlässt unser Lehrer und Kollege Robert Straßburg unsere Schule vorläufig, um sein Amt als Bürgermeister in Teterow anzutreten. Ganz so einfach konnten wir ihn aber natürlich nicht gehen lassen, uns brannten noch ein paar Fragen unter den Nägeln…
Was wirst du am Schulalltag vermissen? Robert Straßburg: Das ist eine gute Frage. Da geht einem sehr viel durch den Kopf, aber am meisten vermisse ich dann wahrscheinlich die Schulfamilie. Dass man ein Kollegium hat, dass man seine Schüler hat, die einen so nehmen, wie man ist und dass man dort als Gemeinschaft wächst und an der Zukunft baut.
Du hast nun viele Jahre anderen etwas beigebracht. Was musst du nun selbst neu lernen? Da kommt viel Unbekanntes auf mich zu und sehr viele Herausforderungen und viele sind noch nicht absehbar. Aber ich komme in gute Hände und ich freu mich drauf und ich lerne wahrscheinlich täglich dazu. Worauf freust du dich in deinem neuen Amt am meisten?
Worauf freust du dich in deinem neuen Amt am meisten? Oh, da gibt's ganz viele Aspekte, aber vor allem ist das Arbeiten mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern ganz doll wichtig. Ich freu mich auf die Zusammenarbeit im Rathaus selber mit den Kollegen und Kolleginnen, auf die neuen Herausforderungen, die dort auf mich einströmen, auf die spannenden Kontakte, die sich bald ergeben werden und auf das Gestalten der Zukunft.
Was ist deine liebste Erinnerung aus den letzten Schuljahren? Wenn du die 5. Klasse das erste Mal als Lehrer im Klassenraum begrüßt, wo du weißt, du hast jetzt junge Menschen vor dir sitzen, die jahrelang mit dir diesen Weg gehen und dann entlässt du sie irgendwann nach 7,8 Jahren ins Leben hinein… Und dann, wenn sie wiederkommen nach einem Jahr und dir erzählen, was sie erreicht haben, was sie für Pläne haben, wie sie sich die Zukunft vorstellen, wie sie auch scheitern, das ist ein sehr emotionaler Moment, weil man sie dabei begleitet hat groß zu werden.
Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern noch mit auf den Weg geben? Zuerst: Bleibt menschlich. Bleibt streitbar, hört einander zu und baut euch eure Welt.
Vielen Dank für das Interview. Für die neue Aufgabe wünschen wir dir von Herzen alles Gute. Bis bald, Herr Straßburg!


